Energiegewinnung

An den Moselstaustufen wird das vorhandene Gefälle zur Energiegewinnung genutzt.

Im Zuge der Schiffbarmachung der Mosel wurden zwischen Koblenz und Trier zehn und in der deutsch-luxemburgischen Grenzstrecke zwei Wasserkraftwerke errichtet, die seitdem umweltfreundlich Strom erzeugen. In einer späteren Ausbauphase entstanden in Frankreich noch fünf weitere Kraftwerke.

Für die Leistung der einzelnen Kraftwerke ist zum einen die Wassermenge, zum anderen aber auch die Fallhöhe an den einzelnen Staustufen maßgebend. Die schnell durchfließenden Wassermassen setzen die Turbine in Bewegung und durch diese Drehbewegung wird in dem Generator Strom erzeugt.

Die zehn deutschen Moselkraftwerke verfügen insgesamt über eine Leistung von 180.000 Kilowatt. Die Jahresproduktion liegt in einem durchschnittlichen Wasserjahr bei rund 800 Millionen Kilowattstunden, genug Energie für 265.000 Haushalte. Wegen geringerer Wassermenge bringen die Kraftwerke in Luxemburg und Frankreich weniger Leistungen als die deutschen. Diese sieben Kraftwerke gewinnen zusammen 27.200 Kilowatt und erzeugen durchschnittlich 122 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Das reicht aus, um weitere 35.000 Haushalte zu versorgen.

Die untenstehende Tabelle gibt Auskunft über die Leistung der einzelnen Kraftwerke auf der internationalen Mosel:

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