Erneuerung von französischen Bauwerken an der französischen Mosel

Diese Bauwerke, von denen einige vor fast einem Jahrhundert erbaut worden sind, waren im Laufe der Jahre Gegenstand von korrektiven Instandhaltungsarbeiten.

Im Jahr 2010 hat die Direction Territoriale Nord-Est von VNF ein umfangreiches und ehrgeiziges Programm zur Erneuerung aller versteckten Bauwerke der Mosel gestartet, das sich auf internes Wissen, gründliche Analysen sowie auf eine Gesamtstudie stützt, die von einem externen Ingenieurbüro durchgeführt worden ist. Dieses Programm, das vom Generaldirektor von VNF im August 2010 validiert worden ist, hat ein Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro für den Zeitraum 2010-2020 und ermöglicht die Ausrichtung auf eine vorbeugende Instandhaltung der Bauwerke.

 

Es umfasst insbesondere die folgenden Bauwerke:

– 12 Schiffswehre

– 17 Großschifffahrtsschleusen

– 6 Schleusen mit Freycinet-Maß

– 5 Großschifffahrtssperrtore

– 3 Sperrtore mit Freycinet-Maß

 

Seit 2010 sind bereits einige große Baumaßnahmen in Angriff genommen worden, zum Beispiel:

 

- Ersatz der Gallketten aus schwarzem Stahl durch welche aus Edelstahl an den Wehren in Pont-à-Mousson, Pompey-Frouard und Jouy-aux-Arches

- Austausch der Winden und Gallketten an den Wehren in Koenigsmacker und Apach

- Renovierung der Walzenwehre in Uckange und Argancy: Austausch der Endstücke, des Korrosionsschutzes und Renovierung der oberhalb der Wasseroberfläche befindlichen Teile der Tiefbauten

- Austausch der Tore und Sanierung der Bauten und Anlagen der Großschifffahrtsschleusen in Richemont, Talange, Metz, Thionville und Ars/Moselle…

- Seit 2013 finden jedes Jahr umfangreiche Renovierungsarbeiten an den Wehren im am weitesten bergwärts gelegenen Teil der Mosel statt. Dies sind die Wehre in Aingeray, Chaudenay und Villey-le-Sec. Es geht darum, den Korrosionsschutz der Schütze (drei Schütze pro Wehr) und die Bauten zu renovieren sowie die Sicherheitsvorrichtungen zu verbessern. Diese Baumaßnahmen werden bis zum Sommer 2016 andauern. Dann werden die letzten drei Schütze (einer pro Wehr) erneuert werden.

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Quelle: Direction Territoriale Nord-Est von VNF

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